KKSV Wabern 1926 e.V.

Nachfolgend stellen wir Euch die Disziplinen vor, die auf unserer Anlage geschossen werden können.

Luftgewehr 10m

  • Waffe: Luftgewehre (dazu zählen auch Luftdruckgewehre, die zum Antrieb kalte Gase verwenden) im Kaliber 4,5 mm und einem Höchstgewicht von 5,5 kg, maximal 7,5 Joule Mündungsenergie
  • Munition: handelsübliche Geschosse (Diabolo) im Kaliber von maximal 4,5 mm
  • Scheiben: Durchmesser der 10 = 0,5 mm, Ringabstand = jeweils 2,5 mm
  • Entfernung: 10 m
  • Anschlag: stehend freihändig, wobei der Schütze völlig frei (ohne Anlehnung und künstliche Stützen) stehen muss
  • Programme:
    a) Stehend: 20 Schuss in 40 Minuten, 40 Schuss in 75 Minuten, 60 Schuss in 105 Minuten inklusive, Probeschüsse (Regel 1.10 SpO)
    b) Dreistellung: für Schüler 30 Schuss in 75 Minuten und für Jugend 60 Schuss in 120 Minuten in den Positionen liegend, stehend und kniend (Regel 1.20 SpO)
  • Anmerkung: International schießen Männer 60 Schuss und Frauen 40 Schuss.

Luftgewehr

Luftgewehr Auflage 10m

Für die Seniorenklasse (ab dem 56. Lebensjahr), aufgeteilt in die Gruppen A, B und C, wird ein Auflageschießen angeboten, Waffen, Munition, Scheiben und Entfernung wie Luftgewehr 10 m (siehe Regel 9 SpO).    

Kleinkalibergewehr 50m (Freigewehr)

  • Waffe: Kleinkalibergewehre (Einzellader) jeder Art mit einem Kaliber von maximal 5,6 mm (.22 lfb/lr) und einem Höchstgewicht von 8 kg, Abzug und Schäftung beliebig, Laufbeschwerung (innerhalb des zulässigen Gesamtgewichtes), Daumenauflage und verstellbare Kolbenklappe sind gestattet
  • Munition: handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb/lr)
  • Scheiben: Durchmesser der 10 = 10,4 mm, Ringabstand = jeweils 8,0 mm
  • Entfernung: 50 m
  • Anschlag:
    a) Dreistellung: je 1/3 des Schusspensums im liegenden, stehenden und knienden Anschlag
    b) Liegend: gesamtes Schusspensum im liegenden Anschlag 
  • Programme:
    a) Dreistellung: 120 Schuss, davon 40 Schuss liegend in 60 Minuten, 40 Schuss stehend in 90 Minuten und 40 Schuss kniend in 75 Minuten inklusive Probeschüsse, bei elektronischer Anzeige 40 Schuss liegend in 45 Minuten, 40 Schuss stehend in 75 Minuten und 40 Schuss kniend in 60 Minuten inklusive Probeschüsse (Regel 1.60 SpO)
    b) Liegend: 60 Schuss in einer Gesamtschießzeit von 90 Minuten inklusive Probeschüsse, bei elektronischer Anzeige 75 Minuten (Regel 1.80 SpO
  • Anmerkung: Im liegenden und knienden Anschlag ist die Zuhilfenahme eines Gewehrriemens gestattet, im knienden Anschlag darf außerdem eine Kniendrolle unter den Spann des Fußes gelegt werden.
       

Kleinkalibergewehr

 

Kleinkalibergewehr 50m (Sportgewehr) Auflage

Für die Seniorenklasse (ab dem 56. Lebensjahr), aufgeteilt in die Gruppen A, B und C, wird ein Auflageschießen angeboten, Waffen, Munition, Scheiben und Entfernung wie KK-Sportgewehr 50 m (siehe Regel 9 SpO), Anschlag nur stehend.    

Kleinkalibergewehr

Luftpistole 10m

  • Waffe: Luftpistolen (dazu zählen auch Luftdruckpistolen, die zum Antrieb kalte Gase verwenden) jeder Art Kaliber 4,5 mm, die äußeren Maße dürfen 200 mm Höhe, 420 mm Länge und 50 mm Breite nicht überschreiten, Gewicht maximal 1,5 kg inklusive Laufbeschwerung, Abzugsgewicht mindestens 500 g, Stecher und Rückstecher sind nicht erlaubt, Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden
  • Munition: handelsübliche Geschosse beliebiger Form im Kaliber von maximal 4,5 mm
  • Scheiben: Durchmesser der 10 = 11,5 mm, der Ringe 1 bis 9 = je 8 mm
  • Entfernung: 10 m
  • Anschlag: stehend freihändig
  • Programme: 20 Schuss in 40 Minuten, 40 Schuss in 75 Minuten, 60 Schuss in 105 Minuten inklusive Probeschüsse
  • Anmerkung: International schießen Männer 60 Schuss und Frauen 40 Schuss.
       

Luftpistole

Sportpistole 25m

  • Waffe: zugelassen sind selbstladende Pistolen mit einem Höchstgewicht von 1400 g, die den Sicherheitsvorschriften entsprechen, die Abmessungen der Waffe müssen so sein, dass sie in einen Prüfkasten mit den lichten Innenmaßen 300 mm x 150 mm x 50 mm eingelegt werden kann, Abzugswiderstand
    1000 g
  • Munition: handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb/lr)
  • Scheiben: für Präzisionsbedingung ist die Scheibe wie im Wettbewerb Freie Pistole 50 m, für Duell wie im Wettbewerb Olympische Schnellfeuerpistole 25 m
  • Entfernung: 25 m
  • Anschlag: stehend freihändig, Duell (Fertighaltung*)
  •  Programme:  Das Wettkampfprogramm besteht aus je einem Durchgang Präzision- und Duellschießen zu je 30 Schuss.
    a) Präzisionsschießen: sechs Serien zu je fünf Schuss in fünf Minuten
    b) Duellschießen: für jede der sechs Serien zu je fünf Schuss werden die Scheiben fünfmal für je drei Sekunden dem Schützen zugedreht und für jeweils sieben Sekunden weggedreht
    Bei jeder Zudrehung der Scheibe darf nur ein Schuss abgegeben werden. Die Schießzeit wird vom Augenblick des Zudrehens bis zum Augenblick des Wegdrehens der Scheibe gerechnet.Sportpistole

Schnellfeuerpistole 25m

  • Waffe: zugelassen sind selbstladende Pistolen mit einem Höchstgewicht von 1400 g, die den Sicherheitsvorschriften entsprechen, die Abmessungen der Waffe müssen so sein, dass sie in einen Prüfkasten mit den lichten Innenmaßen 300 mm x 150 mm x 50 mm eingelegt werden kann, Abzugswiderstand
    1000 g
  • Munition: Kaliber 5,6 mm (.22 lfb/lr) mit einem Geschossgewicht von mindestens 2,53 g = 39 Grain und einer Mündungsgeschwindigkeit von mindestens 250 m/s
  • Scheiben: fünf Scheiben nebeneinander stehend mit einem Abstand von 75 cm zwischen den Scheibenachsen, die Höhe des Scheibenzentrums beträgt – gemessen vom Boden des Schützenstandes – 140 cm ± 10 cm, die Scheibe ist schwarz und ist in sechs Bewertungszonen unterteilt, der Durchmesser der 10 = 100 mm, der Ringe 5 bis 9 = je 40 mm, die Scheibendrehung erfolgt automatisch und ist in der jeweiligen Serie für den Schützen sichtbar
  • Entfernung: 25 m
  • Anschlag: stehend freihändig (Fertighaltung*)
  • Programm: 60 Schuss, die in zwei Halbprogrammen à 30 Schuss zu bestreiten sind, das Halbprogramm gliedert sich in sechs Serien à fünf Schuss, je zwei hiervon innerhalb 8, 6 und 4 Sekunden 

Schnellfeuerpistole

Großkaliberpistole 25m

  • Waffe: (Pistole 9mm und 45. ACP / Revolver .357 Mag und .44 Mag)
    zugelassen sind Pistolen und Revolver in verschiedenen Wertungsklassen mit einem Maximalgewicht von 1500 g, Abzugsgewicht mindestens 1000 g, Magazin-/Trommelkapazität mindestens fünf Patronen
      
  • Munition: handelsübliche (auch selbstgeladene) Munition, die den geforderten Mindestimpuls (MIP) erreicht, die Munition muss waffentypisch sein (das heißt für Pistolen Patronen ohne Rand, für Revolver Patronen mit Rand)
      
  • Entfernung: 25 m
     
  • Scheiben: Dreh- oder Standscheiben
     
  • Anschlag: stehend freihändig, die Waffe darf mit zwei Händen gehalten werden, es darf im Voranschlag geschossen werden
     
  • Programme:
    a) 40 Schuss bestehend aus zwei Durchgängen zu je 20 Schuss, vier Serien à fünf Schuss in je 150 Sekunden – Scheibe wie Freie Pistole 50 m
    b) vier Serien à fünf Schuss in je 20 Sekunden – Scheibe wie Olympische Schnellfeuerpistole 25 m

Freie Pistole 50m

  • Waffe: alle Pistolen und Revolver des Kalibers 5,6 mm (.22 lfb/lr), Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden.
    Der in beliebiger Form nach der Hand des Schützen gearbeitete Griff darf die Hand nur bis zur Handwurzel umschließen. Der Griff darf keinerlei Verlängerungen haben, die über das Handgelenk hinausragt und so als Stütze dienen könnte. 
  • Munition: handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb/lr)  
  • Scheiben: Breite des Ringes 10 = 50 mm, der Ringe 1 bis 9 = je 25 mm  
  • Entfernung: 50 m 
  • Anschlag: stehend freihändig 
  • Programm: 60 Schuss in 120 Minuten oder 40 Schuss in 90 Minuten inklusive Probeschüsse  

Freie Pistole

Armbrust    

Armbrustschießen erinnert die meisten wahrscheinlich eher an Wilhelm Tell als an eine moderne Sportart. Doch seit dem legendären Apfelschuss hat sich die Armbrust von ihrem Einsatz bei der Jagd und der Stadtverteidigung im Mittelalter zu einem wahren Hightech-Sportgerät entwickelt.

Zumeist ist der Querbogen auf einen Luftgewehrschaft aufgebaut. Gezielt wird ähnlich wie beim Gewehrschießen durch ein Diopter und ein Ringkorn, wobei eine kleine Wasserwaage hilft, die Armbrust immer in der gleichen Lage zu halten. Ist der Bogen (zumeist aus Karbon gefertigt) gespannt, legt man einen Pfeil auf eine Schiene und mit dem Abdrücken löst sich die Bogenspannung und lässt den Pfeil (auch Bolzen genannt) ins Ziel fliegen. Hinter der Zielscheibe befindet sich ein Bleistück, in dem der Pfeil stecken bleibt und dann vom Schützen für den nächsten Schuss wieder herausgedreht wird.

  

Sportarmbrust

Feldarmbrust

  • Waffe: Armbrust mit mechanischem Abzug, einem Gesamtgewicht einschließlich Zubehörs bis zu 10 kg, einer maximalen Länge der Visierlänge von 720 mm, Bogenbreite bei aufgezogener Sehne (kein Metall) bis zu 90 cm und einer Spannkraft bis zu 43 kg
     
  • Pfeile: aus beliebigem Material (in der Regel Aluminiumrohr) in einer Länge zwischen 304 mm und 457 mm
      
  • Scheiben: farbige 10er Ringscheiben wie beim Bogenschießen mit 60 cm Durchmesser (10er Ring = 60 mm, Ringbreite 1 bis 9 = 60 mm)
      
  • Entfernung: 65 m – 50 m – 35 m (der Wettbewerb wird in dieser Folge geschossen)
     
  • Anschlag: stehend freihändig
     
  • Programm: internationale Runde an zwei aufeinanderfolgenden Tagen je 90 Wettkampfschüsse, je Distanz 30 Wettkampfschüsse, Schießzeit für drei Schuss nach Kommando jeweils 3 Minuten, Probeschüsse bis zu sechs vor dem 65-m Durchgang, bis zu drei vor dem 50-m-Durchgang, daneben auch Hallenprogramme auf kürzere Entfernungen und kleinere Scheiben (Regel 5.40 SpO)
       

Feldarmbrust